Dr. Marshall B. Rosenberg

Geboren am 6. Oktober 1934, in Canton, Bundesstaat Ohio
Gestorben am 7. Februar 2015 in Albuquerque, New Mexico

 

Marshall Rosenberg studierte Psychologie bei Carl Rogers, dem Begründer der humanistischen Gesprächstherapie. Beeinflusst war seine Arbeit ebenfalls von den Gedanken Mahatma Gandhis zur Gewaltlosigkeit.

 

Marshall Rosenberg verstand die Gewaltfreie Kommunikation als eine Methode zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Miteinanders. Gelungene Kommunikation und dauerhaft friedliche Beziehungen gelingen nur bei echtem empathischen Kontakt.

 

Er selbst sagte, dass sein Konzept nichts Neues beinhalte, „Alles, was in die GFK integriert wurde, ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Es geht also darum, uns an etwas zu erinnern, das wir bereits kennen – nämlich daran, wie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ursprünglich gedacht war.".

 

Quelle: Wikipedia

 

Zitate von M. B. Rosenberg

 

Jeder Mensch macht in jedem Augenblick seines Lebens das Beste, was er in diesem Augenblick tun kann.

 

 

Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.

 

 

Es sind nie die Tatsachen, die uns beunruhigen oder ärgern, es sind immer unsere eigenen Bewertungen dazu.

 

 

Urteile (auch über mich selbst) sind ein tragischer Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse.

 

 

Gefühle brauchen keine Berechtigung.

 

 

Wenn du Interpretationen vermeiden willst - frage nach.

 

 

Die Schönheit in einem Menschen zu sehen ist dann am nötigsten, wenn er auf eine Weise kommuniziert, die es am schwierigsten macht, sie zu sehen.

 

 

Alle Menschen haben die selben Bedürfnisse - nur die Bitten sind unterschiedlich.

 

 

Empathisch auf ein "Nein" zu reagieren schützt uns davor, es persönlich zu nehmen.

 

 

Belohnungen braucht man, wenn jemand etwas Unnatürliches machen soll.

 

 

Du kannst dich jeder Zeit entscheiden, wie du die Worte deines Gegenübers aufnimmst, die Macht dazu liegt in dir.

 

 

Eine schwierige Äußerung wird zu einer Gelegenheit, das Leben eines Menschen zu bereichern.

 

 

Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides gleichzeitig geht nicht.

 

 

Warum sollte ich einen Menschen anders behandeln als andere, nur weil es zwischen uns Unterschiede in Bezug auf das Alter, auf die Sprache und auf den Wissensstand gibt?

 

 

Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht.

 

 

Du hast noch nie etwas falsch gemacht, wirst auch nie etwas falsch machen. Du wirst dich höchstens aufgrund dessen, was du jetzt gerade lernst, das nächste Mal für etwas Anderes entscheiden. 

 

 

Das Ziel im Leben ist, all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt, und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden.

 

 

Bei einem Konflikt ist der Wunsch, ernst genommen zu werden, auf beiden Seiten gleich groß.

 

 

Vorwürfe von jemand anderem nicht persönlich zu nehmen, schützt uns davor, Verantwortung dafür zu übernehmen.

 

 

Verständnis bedeutet nicht Zustimmung. Es bezieht sich auf die Bedürfnisse, nicht auf die Taten. 

 

Es gibt einen Ort

jenseits von richtig und falsch

wir treffen uns dort.

 

 

 

 

                  Der größte Beitrag zum Frieden ist,

                                 in uns selbst Frieden zu machen.